Sonntag, 31. Mai 2009

Hundespaziergang

Das Wetter ist gut mit ca. 20°C, leichter Bewölkung und kühlem Wind – aus der Arktis? oder von den schweizer Gletschern? – also, warum nicht ‘raus mit dem Hund und dem Sohnemann zum Restaurant ins Nachbardorf?

Tja, das Restaurant hat um ca. halb drei natürlich nur noch “kalte MacKüche” – also wieder zurück, ab ins Auto und den leeren Bauch beim Schotten füllen.  

KlumsModelshttp://www.mcdonalds.de/

I’m lovin’ it – diesmal nicht pasteurisiert…

Samstag, 30. Mai 2009

Ethik & Religion an der Bezirksschule

Sehr sehenswerter Kurzfilm. Den Tipp hat Jens aus der Schule mitgebracht, wo sie den Film gesehen haben.

Pasteurisiert knorke!

Elektronische Bücher lesen mit einem eBook Reader – Warum nicht?

Jetzt ist mein eBook Lesegerät, ein Iliad von Irex (siehe: http://www.irextechnologies.com/products/bookedition), ein Jahr alt und deshalb möchte ich meine Erfahrung mal in Bildschirmpixel bringen.P5300114Warum habe ich mich eigentlich zu dem Gerät entschieden? Die letzten Jahre bin ich viel auf Reisen gewesen, teilweise über mehrere Wochen hinweg. Um das Fluggepäck volumenmässig zu entlasten, dabei jedoch mindestens ein oder zwei Reservebücher zu haben, ist das “Reisebuch” ideal. Das Gerät kann mehr Bücher auf einer Speicherkarte speichern, als ich im ganzen Jahr lesen kann.

Ein Irrtum war es allerdings zu glauben, dass die Notizbuchfunktion (mit dem Stift auf den Bildschirm schreiben/kritzeln) im täglichen Leben nutzbar wäre. Durch die laaange Startzeit des Iliad ist ein Einsatz “mal eben kurz” nicht möglich. Die Batterie hält zwar viele Stunden, einen ganzen Arbeitstag das Gerät einfach eingeschaltet lassen klappt jedoch nicht… und dazu kommt noch die Datenübertragung, die nur mit Spezialsoftware (darf nicht auf Firmen-PC) und Spezialkabel, das zum Kabelsalat neigt, durchgeführt werden kann.

Ich nutze den Iliad ausschliesslich zum Lesen von Büchern im Mobipocket-Format. Der Desktop Reader (siehe: http://www.mobipocket.com/en/DownloadSoft/ProductDetailsReader.asp) kann Bücher im pdf-Format ins Mobi-Format konvertieren und verwaltet dabei noch die Bibliothek. Das ist schön gelöst.

Warum verwende ich nicht pdf-Bücher direkt im Iliad? Mobi-Bücher können der Bildschirm- und Schriftgrösse angepasst werden. Die pdf-Texte kann man, falls sie zu klein geschrieben sind, nur im Zoom-Modus durch umständliches Herumscrollen lesen… das verdirbt einem vollständig den Lesespass. Leider findet man kaum aktuelle deutschsprachige eBücher unter Mobipocket… nicht mal für Geld.

Die Schriftqualität ist super und die Texte lassen sich tatsächlich lesen, wie in einem “normalen” Buch. Bedingt durch die eTinten-Technik gibt es keine Hintergrundbeleuchtung des Bildschirms. Mittlerweile habe ich mir also eine kleine Buchlampe dazugekauft.

Fazit: “Viel zu teuer für da, was der Iliad-eReader bietet”
Der neue Sony PRS 505 (Konkurrenz) hingegen scheint aus einigen Fehlern gelernt zu haben.

Plus

Minus

  • Schrift ist gestochen scharf, keine Augenermüdung, wie bei einem Computer- oder PDA-Bildschirm
  • Lesbar auch bei starker Sonneneinstrahlung
  • Lange Batterielaufzeit, reicht bei mir für eine Woche
  • Grosse Leiste zu Umblättern, dadurch keine Knopfsucherei
  • Handliches Format (ca. DinA5)
  • Viel Platz für eine grosse Buchsammlung
  • Keine Weiterentwicklung durch Hersteller, deshalb kein update auf DRM-geschützte ePub-Bücher
  • Lange Boot-Zeit (gefühlt 1 Minute)
  • eBücher haben sich noch nicht etabliert und aktuelle Neuer-scheinungen gibt’s nicht in den vom Iliad lesbaren Formaten
  • Schutzhülle musste separat erworben werden
  • Ladegerät führt zu Kabelsalat, USB-Kabel hätte doch gereicht

Wenn ich einen Käufer finde, wird der Iliad gegen einen Sony ausgetauscht. Mein Wort ‘drauf.

Pasteurisiert!

Hab’ ein neues Lieblingslied

Emiliana Torrini - Djungle Drum unter YouTube

…echt pasteurisiert, Mann!

Freitag, 29. Mai 2009

ZBV bis Band 50

“Zur Besonderen Verwendung” stehen die zwei Agenten Thor und Hannibal wegen ihrer speziellen Gehirnoperation, die sie resistent gegen alle Verhörmethoden macht.

Die Charaktere haben eher etwas von Karl May’s Kara Ben Nemsi und Hadschi Halef Omar …und sind noch nicht ganz Supermänner.

Unter Verwendung der Einsickerungstechnik untergraben ZBV_1die beiden Hauptpersonen terrestrische und extraterrestrische Geheimdienste oder Verbrechergruppen. Einsickern bedeutet, dass sie von der GWA (Geheime Wissenschaftliche Abwehr) sorgfältig präpariert werden (mit Wissen, Maske, Outfit und natürlich Waffen), danach öffentlich gesucht werden, weil sie angeblich irgendwas angestellt hätten, und lässt sie dann bei einer fingierten Flucht zufällig in der Nähe der Kriminellen landen. Diese haben dann grösstes Interesse an deren von der GWA angedichteten Spezialkenntnisse, so dass die Agenten Thor und Hannibal gerne aufgenommen werden. Kaum sind sie so im Hauptquartier der Feinde angelangt und geniessen deren Vertrauen, nehmen sie diese hops, oft im Alleingang gegen Dutzende oder Hunderte.

Die Serie ist spannend, humorvoll und interessant bis vielleicht zum Band 45… nun ja, dann wird es in den letzten Bänden etwas langatmig und langweilig. Band 50 hat dann ein abruptes Ende, so als wäre der Autor plötzlich mitten im Satz zum Mars gereist.

Die beiden Helden kämpfen mittels 187.000-jähriger Mars-Technologie auf der Erde, dem Mond, dem Mars und sogar viele Lichtjahre entfernt. Sie spionieren und agieren gegen den asiatischen oder russischen Geheimdienst oder auch gegen ausserirdische Mächte… mal im “Heute” und mal in der Vergangenheit.

Die von den Agenten verwendete Technik ist so, wie man sich die menschliche oder eine uns weit überlegene nicht-menschliche Technik zwischen 1957 und 1980 vorgestellt hat. Die Serie ähnelt im Stil Perry Rhodan, bleibt aber hauptsächlich in unserem Sonnensystem und hat noch nachvollziehbare Technik.

Also, die Heftreihe lässt sich jedenfalls auch pasteurisieren.

Montag, 25. Mai 2009

Ein Wochenende bei Freunden

Ursprünglich galt die Reise in die Region Frankfurt einer Zwillingstaufe, eigentlich einem zweifelhaften Ereignis, das sich aber als schönstes Wochenende seit Langem entpuppte… inklusive der Taufe :-)

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Durch ungeplanten Stau bei Bruchsal und Hockenheim mussten wir, unserer Besuchsplanung folgend, leider beide Parteien warten lassen. Zulange haben wir uns nicht gesehen, zu viel gab’s zu bequatschen (trotz Skype) und vor lauter Redeschwall haben wir doch die Zeit vergessen.

Dank neuem GPS haben wir sogar den Weg aus dem städtischen Dschungel von Mannheim herausgefunden und dadurch etwas Zeit aufgeholt, die wir nicht hätten missen wollen.

In einem kleinen, hübschen Quartier eines pfälzischem Durchgangsdorfes, bei schönem Wetter auf der Terrasse, haben wir dann gemeinsam die Seele baumeln lassen. Für unsere alte Ronja war der jugendliche Hausrüde etwas verspielt und ihr Lieblingsplatz war dann auch weit weg von uns, direkt vor dem Kofferraum und mit der Botschaft “bloss weg von hier”. P5230108

Am Samstag sind wir nach Speyer gepilgert. Ein schöner Stadtkern mit Dom und Biergarten (!)… und alles bei Sonnenschein und guter Laune.

Für den alten Schweden hab’ ich noch das Foto vom Tori-Bus angefügt.

Hoffentlich kommt ihr uns bald ‘mal besuchen.

P5230102

Geht auch ‘mal ohne Pasteurisierung, oder?

Mittwoch, 20. Mai 2009

Kleine Schweiz

Obwohl jetzt auch schon mehr als einen Monat her, will ich doch noch ein paar Fotos zum Besten geben. Wir können uns einfach nicht von der Schweiz trennen und haben deshalb unseren Urlaub in der kleinen Schweiz verbracht (ist natürlich Quatsch). Die Peti

Unser Ferienhaus in Beaufort, LUX
t Suisse liegt in Luxembourg, am Ostrand, dicht an der deutschen Grenze.

Beaufort, unser Ferienort, liegt in der Nähe des Müllerthales. Fast überall, wo man auf der Satellitenaufnahme Wald sieht, befinden sich tatsächlich felsige, schattige Schluchten, die oft von einem kleinen Bach durchzogen werden. Raus gucken dann nur die Baumwipfel. Leider habe ich auf meiner interessantesten Wanderung Luxemburg 012die Kamera vergessen und deshalb gibt das folgende Bild nur einen Bruchteil der imposanten Atmosphäre wider.

In Beaufort selbst gibt es eine nette kleine Burgruine.

Direkt von dort beginnt ein malerischer Weg, erst am Burgsee und dann dem Bach folgend.

Luxemburg 002 Unsere Ausflüge in die Natur hat vor allem unserer Ronja gefallen ;-)

Der Abstecher nach Luxembourg-City war nicht unbedingt mein Geschmack, obwohl die AltstadtLuxemburg 023 auf jeden Fall eine Reise wert ist. Der Einschnitt von Alzette und Petruss in die Stadt geben Luxemburg ein ganz spezielles Gesicht.

Jutta macht Faxen an der Gaukler-Plastik.

Unten folgen ein Blick auf die Alzette und darunter die Petruss.

Luxemburg 027 Luxemburg 034

Da wir nun schon mal in der Gegend waren wollten wir Trier auf keinem Fall auslassen. Boah! Das ist ‘ne tolle Stadt. Wohl am Bekanntesten ist die Porta Nigra, deshalb lass’ ich die hier ‘mal aus.

Am faszinierendsten fand ich die Konstantinbasilika (leider kein Foto), die trotz ihrer Grösse aussen und innen schlicht ist. Die Liebfrauenkirche ist halt ‘ne Kirche und davon halte ich nicht viel. Schön und sehenswert ist allerdings der Kreuzgang, den man durch eine Seitentür erreicht.Luxemburg 045

Frohes pasteurisieren!

Montag, 18. Mai 2009

Heinleins uralte Kinder

Science Fiction war schon immer mein Lieblingsgenre obwohl ich mich heute auch an Non-fiction wage.
Gute SF braucht nicht realistisch sein, sondern muss lediglich in sich selbst schlüssig sein. Es kann der grösste Quatsch verzapft werden, solange die Modellwelt nicht widersprüchlich ist.
Heinleins Band “Methusalems Kinder” beschreibt eine imageMöglichkeit der Menschheitsentwicklung bis ins 24te Jahrhundert. Es fängt an mit Strassenstädten, die durch Hochgeschwindigkeitsförderbänder verbunden sind.. und deren sozialpolitischen Folgen.. und endet bei einer weltraumfahrenden Menschengruppe, die sogar die Lichtgeschwindigkeit überschreitet. Dazwischen gibt es religiöse Staatssysteme und deren Widerstandskämpfer, merkwürdige technologische Entwicklungen, Reifeprozesse im Umgang mit Mitbürgern und der Rückfall in Neid und Missgunst. In allen Kapiteln übernehmen starke und interessante Charaktere die Hauptrollen und oft tauchen dieselben Gestalten im Laufe der Menschheitsgeschichte sogar wieder auf.
Sehr schön ist die Geschichte eines blinden Mädchens mit perfektem musikalischen Gehör, das auf dem Mond mit begrenztem Sauerstoffvorrat und unbekanntem Absturzort strandet. Durch eine überraschende Idee kann sie jedoch gefunden werden. Ein Fest für jeden Musikfan…
Da ich dieses Buch ganz durchgelesen habe, kann ich auch eine Note erteilen – ich würde sagen 4 von 5. Warum nicht 5? Weil ich es doch manchmal aus der Hand gelegt habe, wenn es eine der wenigen Dursttrecken gegeben hat.

Sonntag, 17. Mai 2009

Bojowald geht zurück vor den Urknall

zurück vor den urknallUff, schwieriger Stoff, jedoch leichter als Lisa Randall’s
“Verborgene Universen”, den ich nach der ersten Hälfte überfordert ins Bücherregal verbannen musste.

Martin Bojowald schafft es, die kosmologischen Theorien so zu erklären, dass man zumindest denkt, man hätte die Grundzüge verstanden. So wechseln sich Passagen, bei denen man viele Assoziationen mit Bekanntem hat, mit Teilen ab, bei denen der Kopf einfach abschaltet.

Als Bojowald die beschleunigte Ausdehnung des Universums mit schwarzer Energie zu erklären versucht (wenn’s ihm nicht gelungen ist, liegt das wohl an meinem beschränkten Horizont), ist mir ein Bild von einem Venturi-Universum in den Sinn gekommen. Ich stelle mir das folgendermassen vor:

“Kurz” nach dem Urknall war die Materie homogen im Raum verteilt und verteilte sich in alle Richtungen vom Ursprung weg. Die Raum-Zeit war da noch ohne “Beulen”. Durch Anziehungskräfte zwischen Teilchen haben sich grössere Massenansammlungen (“Sonne, Mond und Sterne”) gebildet. Jede hat die Raum-Zeit eingedellt. Der Fluss des sich ausdehnenden Raumes strömt nun an diesen Dellen vorbei und wird dabei gestört. Dies möchte ich nun Venturi-Effekt nennen. Satt einen freien Raum-Zeit “Querschnitt”, muss der Raum nun engere Passagen “durchströmen”, die durch die "”Raum-Zeit-Dellen” gebildet werden. Dies führt zu einer Beschleunigung der Ausdehnung. Eine dunkle Energie wäre hierfür nicht mehr erforderlich.

Ja, sowas kommt dabei ‘raus, wenn Laien versuchen wissenschaftliche Bücher zu lesen :-)

Klasse ist die Beschreibung verschiedener Sterntypen (rote Riesen, weisse Zwerge, Supernovae) und anschliessend die grafischen Erläuterungen zum Ereignishorizont schwarzer Löcher.

Nun bin ich schon im zweiten Drittel des Buches. Mal schauen, ob ich bis zum Schluss durchhalten kann.

Angenehmes Pasteurisieren!

Samstag, 16. Mai 2009

Aller Anfang ist schwer

Eigentlich wollte ich nur einen Blog, den ich gelesen habe kommentieren. Nunja, wenn man dann schon mal angemeldet ist, kann man ja auch einen eigenen Blog schreiben, oder? Aber worüber nur? Schon seit langem wollte ich Bücher und Musik kommentieren.... aber wer liest den sowas?
Also doch lieber über meine Familie oder die Arbeit schreiben? Mmmh, mal schauen, was dabei so 'rauskommt.

Auf jeden Fall gibts zum Einstieg schon mal eine Video von mir:
http://www.youtube.com/watch?v=WX-2wnLOUSs&feature=channel_page

Pasteurisiert natürlich!