Samstag, 6. Juni 2009

Der lange Heimweg – Stephen King

Nun ja, was soll man davon halten? Die “Dunkle Turm” Saga
(insgesamt 7 Romane) ist ein interessantes Werk, vergleichbar vielleicht mit Tolkiens “Herr der Ringe”.

Die Endzeitwelt, die in den Romanen beschrieben wird, ist düster und gnadenlos, die Bücher jedoch spannend und abwechslungsreich…wenn man King mag.

In den, im deutschsprachigen Der Lange HeimwegRaum bisher erschienen, zwei Bänden der grafischen Novelle, werden Szenen aus der Jugend von Roland (so heisst der Held), dem Revolvermann, in Bildern umgesetzt. Eigentlich ist dabei nur ein mittelmässiger Comic herausgekommen. Die Vorkenntnis über die Saga ist zwingend erforderlich.

Ich hatte beim Kauf gehofft Antworten auf Fragen zu erhalten, die in den Romanen offen blieben. In diesem zweiten Comic-Band ist zumindest eine Lücke geschlossen, nämlich jene, welche die Zeit des jungen Ka-Tets zwischen dem Verlassen der Baronie Mejis und der Rückkehr nach Gilead offen liess. Auch wird geklärt, wie Sheemie seine Fähigkeit erlangt, die ihn später zum Brecher macht.

Anschliessend an den Bildteil wird noch die Legende von Arthur Eld aufgenommen – sprachlich weit entfernt von King’s bisherigen Texten.

Die Comic-Bände sind nur etwas für echte Turm-Fans. Ich frage mich, ob ich die eigenen Bilder in meinem Kopf wirklich durch die der Zeichner hätte übermalen lassen sollen? Der “lange Heimweg” erhält von mir nur die Note 2 von 5 und ist somit pasteurisiert.

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