Samstag, 26. März 2011

Verweichlichung der Sprache

Früher gab es noch die Konkurrenz (lateinisch: concurrere = zusammenstossen).

Der Konkurrent mutierte zum Mitbewerber.

Untereinander bezeichnen sich die Mitbewerber heute nur noch als Marktbegleiter.

Kann das für uns Kunden noch gut sein?
Es riecht nach Kartell und Korruption!


Sonntag, 13. März 2011

Die Umstellung von Windows auf Mac

Über den Erfolg... und die leidigen Kompromisse.

Mac war für mich immer der Computer für Opas und Anfänger. Muss ich diese Meinung ggf. nun revidieren oder bin ich selbst alt geworden?

Was habe ich nicht in der Vergangenheit Stunden mit Windows zugebracht. Die Qualen bei Windows mit Installieren, Trouble Shooting, Web-Recherche in Hilfe-Foren und die Suche nach Tricks & Kniffen. Am Ende wurde die Kiste immer langsamer und der Spass am Arbeiten erlahmte. Neuerdings schaltet sich der Virenscanner ab, wenn man die Verlängerung verpasst - früher arbeitete er wenigstens mit den alten Datenbanken weiter. Das führte dann auch prompt zur Verseuchung eines der Familienrechner.

Nachdem ich im letzten Jahr supergute Erfahrungen mit den Apple Produkten (iPod Touch und iPad) gesammelt habe, ist meine Wahl nach langem Hin-und-her auf das, im Vergleich zum Windows Notebook etwa 30-40% teurere MacBook Pro (13", 2,3 GHz Dual-CoreIntel Core i5), gefallen.

So, nun ist der neue Mac im Haus. Einschalten, ein paar Daten zum Netzwerk, E-Mail Adresse etc. eingeben... und fertig. Die Einrichtung ist für einen Windowsbastler, der durch alle Feuer gegangen ist, ein Kinderspiel.

Das Übertragen von Daten habe ich über eine mobile Festplatte erledigt. Viele meiner Daten waren sowieso schon in der "Wolke", d.h. irgendwo im Internet abgelegt und somit per "Knopfdruck" verfügbar.

So erkannte zum Beispiel der Google Chrome Browser automatisch meine lokalen Lesezeichen (zu finden bei: Schraubenschlüsselsymbol, Einstellungen, Privates, Synchronisierung).

Wie ich meine E-Mail Datenbank sichern und übertragen kann, muss ich noch herausfinden. Tja, Schwund ist immer irgendwie dabei, wenn man auf einen neuen Rechner umsteigt. Adressen und Termine sind glücklicherweise schon seit längerem in der "Wolke" (Google).

Die Bedienung des Macs ist mit etwas Übung sehr einfach. Die Fenster haben ein anderes Verhalten. So ist zum Beispiel ein Fenster nicht geschlossen, wenn man den "roten Knopf" zum Schliessen klickt, sondern es läuft irgendwo noch weiter. Da der Mac eine hervorragende Speicherverwaltung hat, kann ich ohne Probleme alles geöffnet lassen.
Die Programmmenüs sind nicht mehr im Fenster, sondern befinden sich immer am oberen Bildschirmrand. Gewöhnungsbedürftig aber kein Problem.
Die Aufnahme von Bildschirmfotos ist mit einiger Fingerübung möglich (für vollen Bildschirm "cmd-shift-3" drücken oder "cmd-shift-4" für einen Bereichsauschnitt).

Am meisten liebe ich am Mac den Stand-by Modus und die lange Batterielaufzeit (7 Stunden laut Apple; gefühlt 3-5 Stunden je nach Festplatten- und Laufwerksnutzung)! Zum Stand-by Modus: den Notebookdeckel zuklappen legt den Mac schlafen, den Notebookdeckel aufklappen... oops, der Mac ist SOFORT betriebsbereit. Das kenne ich ja von Windows nun überhaupt nicht!

Aber leider kann ich ohne Windows nun doch nicht ganz. Ich habe noch keinen mp3-Tagger gefunden und die Bildbearbeitung mit Aperture ist mir zu teuer. Also habe ich eine virtuelle Maschine "VMWare Fusion" installiert und lasse mein altes Windows dort laufen. Ulead PhotoImpact X3 und mp3-tag sind dort installiert und laufen stabil und flott.

Ach ja, da ist noch das "@"-Symbol, das man hauptsächlich für E-Mail Adressen benötigt. In der Mac-Oberfläche wird es mit "alt-g" aufgerufen. In der Windows-Emulation muss "alt-q" gedrückt werden. Hä?

Fazit:

(++) nach dem Aufklappen ist das Notebook sofort "wach"

(++) Optik: Whow! Siehe Fotos von Apple.com

(+) alles läuft auf Anhieb (neue Programme, sogar die Virtuelle Maschine)

(o) einfacher Zugriff auf Dateien und Programme (ist auch so bei Windows)

(o) Tastatur und Tastenkürzel sind nicht identisch mit Windows, jedoch schnell erlernbar