Sonntag, 31. August 2014

Die Robo Ritter

Da ist also wieder ein neues Bild von mir gemalt. Was heisst das? Richtig, Regenwetter!

Das schlechte Wetter verleitet natürlich auch zum Lesen. Morgens bei der Pfeife und dem Kaffee sehe ich meinen RSS Feed durch und stosse dabei auf die Meldung der Sonntagszeitung "Nazi-Vergleich: Eklat zwischen SVP und BDP". Dort wird bei der SVP eine "braune Tendenz" angekreidet. Ha, wieso Tendenz? Die vielen menschenfeindlichen Initiativen und die Propagande, die bei den einfachen Leuten soviel Ängste schüren, kann man wohl kaum noch als "Tendenz" bezeichnen, oder?

Es wird wirklich Zeit, dass sich die Schweizer von diesen Mobbingattacken der SVP gegen die Menschen- und Völkerrechte distanzieren, sonst glaubt die SVP noch, sie wäre mit ihrem perversen Sadismus noch im Recht.

Freitag, 22. August 2014

Das Geheimnis der Hebamme - Sabine Ebert

....vorgelesen von Julia Fischer.

Pasteurisiert mit 2 von 5 Sternen. Rohlinge misshandeln wehrlose Menschen.


Ein seichtes Hörbuch, gerade noch annehmbar zum Autofahren. Als Buch hätte ich es schon nach dem ersten Kapitel beiseitegelegt. Bei Hörbüchern bin ich wohl etwas toleranter, da die Zeit im Auto sowieso verloren ist.
Möglicherweise hat das Buch einen gut recherchierten historischen Kontext, den ich leider nicht beurteilen kann. Was ich aber beurteilen kann, sind die Gefühle, die ich beim Zuhören hatte... und die gingen von Spannung über Ekel bis zu Erstaunen und Mitleid mit heutigen Autoren.
Muss das denn wirklich sein? Sex and Drugs and Rock'n'Roll im Mittelalter. Will das die Masse lesen?

Die Story ist platt. Die Szenen von Vergewaltigung, Mord und Totschlag, Willkür und Primitivität sind das letzte, das ich lesen oder hören möchte. Warum wird sowas geschrieben? Was hätte Freud dazu gesagt?
Wie gut, das es nun vorbei ist und ich das nächste, hoffentlich bessere, Hörbuch einschalten kann.
Links
Das Bild der Autorin
Das Hörbuch bei Audible
Der Wiki-Artikel zum Christiansdorf
Die alte Karte bei Wikipedia (nicht eingenordet)

Sonntag, 17. August 2014

Gepinselt am Morgen und dann die Qual der Wahl

Nachdem ich pfeiferauchend das Buch von Paasilinna beendet habe, fing ich kritzelnd und musikhörend an, ein wenig zu malen.

Jetzt stehe ich vor der Auswahl, ob ich einen Roman, ein Sachbuch oder etwas Lustiges zu lesen beginnen soll. Zur Auswahl stehen derzeit folgende Bücher:

  • Ralf Isau - Minik
  • Wolf Schneider - Der Mensch
  • Ian Morris - Krieg
  • Verschiedene Autoren - Früher war mehr Strand
  • Dan Simmons - Der Berg oder
  • Anthony McCarten - funny girl

Die Zahl der ungelesenen Bücher ist so gross... und wieder habe ich die Qual der Wahl. Mein Sohn würde sagen: "First World Problem".

 

Der Mann mit den schönen Füssen - Arto Paasilinna

Pasteurisiert mit 3 von 5 Sternen. Unkomplizierter Humor.

Das Hörbuch "Die Giftköchin" hatte ich sehr genossen und als mir Artos Buch "Der Mann mit den schönen Füssen" im Buchladen begegnete, konnte ich es fast nicht erwarten endlich loszulesen.

Leider bin ich etwas enttäuscht. Was zuerst aussah wie ein Buch, das ich innert eines Tages verschlingen könnte, musste ich mich später immer wieder aufraffen überhaupt weiterzulesen.
Schade, diesmal hat mir der Humor nicht besonders gefallen.

Allerdings halte ich Arto Paasilinna zugute, dass mir jegliche Kenntnisse über Finnland fehlen, mir Vorurteile unbekannt sind und ich somit tiefsinnige Anspielungen nicht verstehen kann. Es fühlt sich an, als würde ein Finne die Nuancen verstehen können... nur ich halt nicht.

Worum gehts in der Geschichte? Ein finnischer Reeder gerät zufällig in eine grosse Erpressergeschichte, in der es vor schrägen Gestalten nur so wimmelt.
Links:
Das Foto Paasilinnas
Die Buchvorderseite